So schützt man sich vor Cyber-Kriminellen

Sicherheit beim Onlinebanking fängt bereits zu Hause an. Zwar bieten fast alle Banken modernste Internet-Verschlüsselungstechnologien, doch sollten Onlinebanking-Kunden unbedingt auch ihren Heimcomputer richtig schützen. Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): „Wir empfehlen unseren Kunden, den Rechner unbedingt mit einem aktuellen Virenscanner und einer Firewall auszustatten und regelmäßige Sicherheitsupdates durchzuführen.“

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Mit dem Computer so sorgsam umgehen wie mit der Brieftasche

Weit über 20 Millionen Bundesbürger nutzen bereits die Bequemlichkeiten des Onlinebankings: Bankgeschäfte per Mausklick rund um die Uhr, Überweisungen mitten in der Nacht, feiertags und am Wochenende. Betrüger versuchen mit allen Mitteln, dabei abzukassieren, und „phishen“ mit immer raffinierteren Methoden. Zum Teil mit gefälschten Mails, die vor Datenmissbrauch warnen und dazu auffordern, doch mal schnell zur Überprüfung die TAN und die PIN einzugeben. Oder sie platzieren Trojaner auf der Festplatte, die die Tastatureingaben aufzeichnen. „Zugangsdaten wie Passwörter, Kreditkartennummern oder auch Transaktionsnummern (TAN) sollten nie auf der Festplatte des PC gespeichert sein. Denn sonst können Hacker mit einem Virenangriff auf den Computer an diese wichtigen Informationen kommen“, betont Uwe Fröhlich. Alle sensiblen Daten sollten zudem verschlüsselt werden. „Außerdem ist es wichtig, persönliche Daten mit Backups zu sichern und regelmäßig einen Sicherheits-Check durchzuführen. Prinzipiell sollte man mit seinem Computer so sorgsam umgehen wie mit seiner Brieftasche.“

Quelle: Bequemer geht es nicht: Immer mehr Bundesbürger nutzen die Vorzüge des Onlinebankings.
Foto: djd/BV Volksbanken

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